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29.03.2026 - Palmsonntag

Im Mittelpunkt des Evangeliums zum kommenden Palmsonntag steht ein Esel. Was verbinden wir mit einem Esel?

Ein praktisches, geduldiges Tier, manchmal auch störrisch, das aber sehr belastbar ist. Jesus wählt für seinen Einzug in Jerusalem bewusst einen Esel. Er zieht nicht ein wie ein König hoch zu Ross, um seine Macht zu demonstrieren. Er kommt auf einem geliehenen Esel, ganz unscheinbar, demütig, ohne Waffen und ohne Imponiergehabe.

Ein triumphaler Empfang wird ihm bereitet. Zur Ehrerbietung breitet man sogar Kleider auf dem Weg aus oder schneidet Zweige von den Bäumen und streut sie auf den Weg. Die Menge ruft ihm „Hosanna“ entgegen.

Wir alle wissen, dass aus den „Hosanna-Rufen“ kurz danach die lauthalse Aufforderung wurde: „Kreuzige ihn“. Auch wir kommen vielleicht manchmal ins Grübeln und Zweifeln über unseren Gott, dem wir unser Vertrauen schenken. Ist er für uns noch da, wenn wir all die Naturkatastrophen, die Kriege und das Leid und Elend auf der Welt beobachten?

Mit seinem vielleicht etwas störrischen Einzug in Jerusalem hält er uns immer wieder vor Augen, dass Glauben nicht vor Problemen bewahrt, auch nicht vor Leid.

Aber er hat uns gezeigt, wir können unsere Sorgen auf den für ihn ausgebreiteten Kleidern ablegen. Und wir können sicher sein: Wenn wir unsere Last mit Jesus tragen, werden wir spüren, dass er uns zugleich Kraft zum Tragen schenkt.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Karwoche
Andrea Leitzinger, Gottesdienstbeauftragte