Am Samstag vor Muttertag, 09. Mai 2026, machten sich im vierten Jahr in Folge 12 Personen der Pfarreiengemeinschaft Glattbach-Johannesberg auf den Weg nach Schmerlenbach. Um 8.30 Uhr startete die Pilgergruppe in der Johannesberger Kirche mit einer kurzen Einstimmung zum Tagesthema „Maria, Mutter Gottes und unsere Mutter“, passend zum anstehenden Muttertag.
Dann waren gut 14 Kilometer zu laufen: Oberwald - Hainfeldweg – Abzweigung Glattbacher Kreuzweg – Wegkreuzung Marienbildstock - Grauer Stein – Edelweißkapelle – Feldweg/Ortsdurchquerung/A3-Fußübergang Hösbach – Froschmaulbrunnen - gegen Ende mit steilem Anstieg entlang des Kreuzweges hoch zu den Kreuzen an den „Sieben Wegen“. Glockengeläut begrüßte uns auf den letzten Metern zur Wallfahrtskirche. Begleitet von Impulsen, Gebeten und Liedern (unterstützt durch das Mundharmonikaspiel von Reinhold Kammerlander) an die Gottesmutter nahmen wir uns Zeit, alles an dem Tag bewusst zu erleben: Die Füße, die uns trugen, den Atem, die Gedanken, die Landschaft, die Natur, die Gespräche untereinander.
Um 13.30 Uhr wurde in der Wallfahrtskirche bei der Muttergottes von Schmerlenbach eine kleine Schlussandacht gefeiert. Wir freuten uns besonders, dass Pfarrer Nikolaus Hegler, Wolfgang Zitz und Anne Sickenberger zusammen mit einer 8-köpfigen Delegation aus unserer Partnerdiözese Mbinga sowie Pfarreimitglieder, die direkt mit dem Auto dazustießen, die Schlussandacht mitfeierten. Musikalisch wurden wir dabei verwöhnt: Die afrikanischen Gäste trugen in ihrer Landessprache ein Lied vor und Heribert Englert begleitete die Andacht wieder feierlich an der Orgel. Bischof John spendete allen Anwesenden den Schlusssegen.
Wie in den Vorjahren ließen die Pilger im Anschluss den Tag in der Klosterschänke ausklingen. In Fahrgemeinschaften traten letztendlich alle die Heimreise an.
Reinhold Kammerlander und Andrea Kraus freuen sich auf die nächste Pilgerwanderung nach Schmerlenbach. Der Termin ist gut zu merken: Immer der Samstag vor dem Muttertag.

