Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

12.07.2026 - 15. Sonntag im Jahreskreis

Das Reich Gottes – eine Erfolgsgeschichte?

In einer Geschichte vergleicht Jesus das Reich Gottes mit einem Bauern, der seinen Samen aussät. Jesus erzählt die Geschichte aus der Sicht des Landes damals. So wurde kurz vor der Regenzeit ausgesät, gewartet, bis der erst Regen kam und dann gepflügt. Außerdem waren die Bodenverhältnisse sehr unterschiedlich.

Deshalb erzählt die Geschichte davon, dass sehr viel Samen verloren geht. Aber am Ende gibt es einen großen Erfolg, weil es auf fruchtbarem Boden sehr viel Frucht bringt.

Matthäus erzählt diese Geschichte aus einer Zeit, in der im römischen Reich die Christen sehr verfolgt wurden. Trotzdem vermehrten sich die christlichen  Gemeinden sehr stark.

Es ist also eine Hoffnungsgeschichte. Habt keine Angst, wenn viel verloren geht, Gott hilft euch.

Seit dem vatikanischen Konzil ist uns wieder bekannt, dass das Reich Gottes viel größer ist als die Kirche, das Volk Gottes. Das Reich Gottes umfasst alle Menschen guten Willens. Trotz vieler schlechter Nachrichten gibt es immer wieder Hoffnungszeichen in der Welt.

Wir älteren Leute erlebten in unserer Kindheit eine Kirche, die nur Pflichten kannte: du musst...

Für viele war es einfach eine Pflichtübung. Das Konzil hat viel dafür getan, dass das Glaubensleben auch für die einfachen Leute verständlicher wird. Auch ist eine tiefe Beziehung zu Jesus wichtig, die das äußere Tun ermuntert.

Es wurde die Standesordung abgeschafft, endlich durften Familien wieder beisammen sein.

Wir dürfen nicht aufgeben, immer hoffen und die Botschaft Jesu tief in uns hineinsinken lassen.

Ich wünsche uns allen ein gutes Mitwirken am Reich Gottes.
Ihr Karl Mödl, Pfr. i. R. mit dem Seelsorgeteam